Vorschrift §4 - Einweisungen & Belehrungen

  • §4.1 Einweisungen:

    §4.1.2 Gefährdungsstufen:

    Gefährdungsstufen sind dafür da um unsere Bereitschaftsform vorzugeben. Dies ist wichtig um die Sicherheit unserer Liegenschaften zu gewährleisten und entsprechend vorbereitet zu sein.


    §4.1.2.1 Gefährdungsstufe Alpha

    Gefährdungsstufe Alpha ist für uns die standardmäßige Stufe in unserem Auslandseinsatz. Sie bedeutet das aktuell keine akute Gefahr durch feindliche Kräfte auf unsere Liegenschaften ausgeht und wir entsprechend keine speziellen Vorbereitungen benötigen. Mit terroristischer Gefahr von der Bevölkerung aus ist allerdings jederzeit zu rechnen, weshalb Führungspersonal stehts mit einer P8 ausgestattet sein muss. Innerhalb verbündeten Gebietes, mit Ausnahme der Frontlinie, ist es verbündeten Soldaten erlaubt sich außerhalb der Kaserne zur Freizeitbetätigung aufzuhalten. Dazu ist aber die Regelung §2.2.16 unbedingt zu beachten!

    Das verlassen verbündeter Liegenschaften außerhalb des Dienstes ist immer zuvor einem zuständigen Vorgesetzten zu melden, mit Zielort und geplanter Aktivität. Sie dürfen allerdings außerhalb des Dienstes keine militärischen Fahrzeuge sowie keine militärische Kampfausrüstung verwenden und die Frontlinie auf keinem Fall überschreiten.


    §4.1.2.2 Gefährdungsstufe Bravo

    Gefährdungsstufe Bravo ist für uns die Stufe für unbekannte Gefahr in unserem Auslandseinsatz. Sie bedeutet das aktuell keine akute Gefahr durch feindliche Kräfte auf unsere Liegenschaften ausgeht aber es zu einem Zwischenfall kam der nicht durch verbündete Kräfte erklärbar ist. Die Ausrufung von Gefährdungsstufe Bravo hat eine erhöhte Aufmerksamkeit zufolge. Sollte der Zwischenfall zumindest örtlich lokalisierbar sein, wird diese Richtung durch zugewiesenes Personal ggf. kontrolliert und abgesperrt. Mit terroristischer Gefahr von der Bevölkerung aus ist allerdings jederzeit zu rechnen, weshalb Führungspersonal stehts mit einer P8 ausgestattet sein muss. Innerhalb verbündeten Gebietes, mit Ausnahme der Frontlinie, ist es verbündeten Soldaten erlaubt sich außerhalb der Kaserne zur Freizeitbetätigung aufzuhalten. Dazu ist aber die Regelung §2.2.16 unbedingt zu beachten! Das verlassen verbündeter Liegenschaften außerhalb des Dienstes ist immer zuvor einem zuständigen Vorgesetzten zu melden, mit Zielort und geplanter Aktivität. Sie dürfen allerdings außerhalb des Dienstes keine militärischen Fahrzeuge sowie keine militärische Kampfausrüstung verwenden und die Frontlinie auf keinem Fall überschreiten.


    §4.1.2.3 Gefährdungsstufe Charlie

    Gefährdungsstufe Charlie ist für uns die Stufe für baldige passive Gefahr in unserem Auslandseinsatz. Sie bedeutet das zukünftig eine passive Gefahr durch feindliche Kräfte auf unsere Liegenschaften ausgeht zum Beispiel als Reaktion eines baldigen Angriffes unserer Seite aus. Die Ausrufung von Gefährdungsstufe Charlie hat zufolge, das verbündete Liegenschaften die Ziel eines Angriffs werden könnten zur Verteidigung vorbereitet werden. Es wird ein Plan für die Verteidigung entworfen und Personal vorsorglich auf Verteidigungsposten für später eingeteilt. Das Personal kann zusätzlich durch Übungen vorbereitet werden. Mit terroristischer Gefahr von der Bevölkerung aus ist allerdings jederzeit zu rechnen, weshalb Führungspersonal stehts mit einer P8 ausgestattet sein muss. Innerhalb verbündeten Gebietes, mit Ausnahme der Frontlinie, ist es verbündeten Soldaten erlaubt sich außerhalb der Kaserne zur Freizeitbetätigung aufzuhalten. Dazu ist aber die Regelung §2.2.16 unbedingt zu beachten! Das verlassen verbündeter Liegenschaften außerhalb des Dienstes ist immer zuvor einem zuständigen Vorgesetzten zu melden, mit Zielort und geplanter Aktivität. Sie dürfen allerdings außerhalb des Dienstes keine militärischen Fahrzeuge sowie keine militärische Kampfausrüstung verwenden und die Frontlinie auf keinem Fall überschreiten.


    §4.1.2.4 Gefährdungsstufe Delta

    Gefährdungsstufe Delta ist für uns die Stufe für passive Gefahr in unserem Auslandseinsatz. Sie bedeutet das eine passive Gefahr durch feindliche Kräfte auf unsere Liegenschaften ausgeht zum Beispiel als Reaktion eines Angriffes unserer Seite aus. Die Ausrufung von Gefährdungsstufe Delta hat zufolge, das die vorherige Planung zur Zeit der Gefährdungsstufe Charlie in Kraft gesetzt wird und die Posten zur vorsorglichen Verteidigung zum entsprechenden Zeitpunkt besetzt werden. Mit terroristischer Gefahr von der Bevölkerung aus ist allerdings jederzeit zu rechnen. Alle verbündeten Soldaten müssen ihre militärische Kampfausrüstung nach Vorgabe angezogen haben und bewaffnet sein. Innerhalb verbündeten Gebietes, mit Ausnahme der Frontlinie, ist es verbündeten Soldaten erlaubt sich außerhalb der Kaserne nach Dienst zur Freizeitbetätigung aufzuhalten. Dazu ist aber die Regelung §2.2.16 unbedingt zu beachten! Das verlassen verbündeter Liegenschaften außerhalb des Dienstes ist immer zuvor einem zuständigen Vorgesetzten zu melden, mit Zielort und geplanter Aktivität. Soldaten dürfen nur mit einer Pistole zur Selbstverteidigung die Liegenschaften verlassen, dürfen aber keine Zivile Kleidung tragen.


    §4.1.2.5 Gefährdungsstufe Echo

    Gefährdungsstufe Echo ist für uns die Stufe für akute Gefahr in unserem Auslandseinsatz. Sie bedeutet das eine akute Gefahr durch feindliche Kräfte auf unsere Liegenschaften ausgeht und auch sicher von der Aufklärung gemeldet wurde. Die Ausrufung von Gefährdungsstufe Echo hat zufolge, das der Notstand aller verbündeten Liegenschaften ausgerufen wird. Sofortige Einsatzbereitschaft und Besetzung der Verteidigungsposten sind die Folge. Militärisches Gerät muss falls vorhanden und möglich ausgerichtet werden und die Verteidigung hat höchste Priorität. Mit terroristischer Gefahr von der Bevölkerung aus ist zusätzlich jederzeit zu rechnen. Alle verbündeten Soldaten müssen ihre militärische Kampfausrüstung nach Vorgabe angezogen haben und bewaffnet sein. Innerhalb verbündeten Gebietes ist es verbündeten Soldaten nicht erlaubt sich außerhalb der Kaserne nach zur Freizeitbetätigung aufzuhalten bis die Gefährdungsstufe gesunken ist. Das verlassen von verbündeten Liegenschaften ist nur durch Offiziere und Stabsoffiziere zu genehmigen, mit kompletter militärischer Kampfausrüstung sowie geschützten militärischen Fahrzeugen.



    §4.1.2.6 Befehl 23

    Befehl 23 bedeutet die Evakuierung einer bestimmten Liegenschaft. Alle verbündeten Soldaten innerhalb dieser Liegenschaft müssen nach Befehl der verantwortlichen Vorgesetzten schnellstmöglich zur nächsten Liegenschaft evakuiert werden. Sollten keine militärischen Fahrzeuge vorhanden sein ist dies auch zu Fuß möglich. Sollte kein lokaler Vorgesetzter zu dem Zeitpunkt vorhanden oder verfügbar sein, ist die Evakuierung durch den höchstrangigen vor Ort durchzuführen.


    §4.1.2.7 Befehl 24


    Befehl 24 bedeutet die Evakuierung aller Liegenschaften außerhalb der Kaserne. Alle verbündeten Soldaten innerhalb dieser Liegenschaften müssen nach Befehl der verantwortlichen Vorgesetzten schnellstmöglich zur nächsten Kaserne evakuiert werden. Sollten keine militärischen Fahrzeuge vorhanden sein ist dies auch zu Fuß möglich. Sollte kein lokaler Vorgesetzter zu dem Zeitpunkt vorhanden oder verfügbar sein, ist die Evakuierung durch den höchstrangigen vor Ort durchzuführen.


    §4.1.2.8 Befehl 25

    Befehl 25 bedeutet die Evakuierung der Kaserne. Alle verbündeten Soldaten innerhalb der Kaserne müssen nach Befehl der verantwortlichen Vorgesetzten schnellstmöglich zur nächsten Liegenschaft oder zu einem sicheren Ort evakuiert werden. Sollten keine militärischen Fahrzeuge vorhanden sein ist dies auch zu Fuß möglich. Sollte kein lokaler Vorgesetzter zu dem Zeitpunkt vorhanden oder verfügbar sein, ist die Evakuierung durch den höchstrangigen vor Ort durchzuführen. Als sicherer Ort definiert man einen Ort der sich gut verteidigen lässt. Es muss kein Dorf sein sondern kann auch eine sichere Stelle in einem Wald sein.


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    Diese Gefährdungsstufen und Befehle zu missachten verstößt gegen Vorschrift §2.2.17

    und wird mit schweren Disziplinarverfahren geahndet

    §4.1.3 Fahrberechtigungen:

    Fahrberechtigungen repräsentieren die anerkannte Erfahrungsstufe eines Soldaten bezüglich des Umgangs mit Fahrzeugen. Um zu vermeiden das bestimmte Fahrzeuge in die Hände von Laien gelangen und möglicherweise beschädigt werden müssen Fahrberechtigungen erworben werden um gewisse Fahrzeuggruppen / Fahrzeuge nutzen zu dürfen.


    Zur Nutzung ziviler PKW's oder Quads ist keine Fahrberechtigung nötig. Zivile LKW's dürfen allerdings nicht ohne die parallel militärische Fahrzeugberechtigung genutzt werden.


    §4.1.3.1 Fahrzeugberechtigung Alpha

    Fahrzeugberechtigung Alpha berechtigt Soldaten die Nutzung als Fahrer von dienstlichen PKW Fahrzeugen ohne Panzerung, Bewaffnung und speziellem Nutzen wie zum Beispiel BW Pickups oder Quads. Die Fahrzeugberechtigung Alpha wird in der Grundausbildung erworben und ist für einen Soldaten essentiell.


    §4.1.3.2 Fahrzeugberechtigung Bravo

    Fahrzeugberechtigung Bravo berechtigt Soldaten die Nutzung als Fahrer von Transportfahrzeugen wie Transportern oder LKW's wie zum Beispiel BW Sprinter oder Tonner. Diese haben primär ihren Nutzen in der Logistiktruppe.

    Die Fahrzeugberechtigung Bravo wird in der Logistikausbildung essentiell verwendet kann aber auch per Weiterbildung erworben werden.


    §4.1.3.3 Fahrzeugberechtigung Charlie-1

    Fahrzeugberechtigung Charlie-1 berechtigt Soldaten die Nutzung als Fahrer von leicht gepanzerten Fahrzeugen wie den BW Eagle IV oder Fennek. Diese haben primär ihren Nutzen in der regulären Truppe.

    Die Fahrzeugberechtigung Charlie wird in der Unteroffizierausbildung essentiell verwendet kann aber auch per Weiterbildung erworben werden.


    §4.1.3.4 Fahrzeugberechtigung Charlie-2

    Fahrzeugberechtigung Charlie berechtigt Soldaten die Nutzung als Schützen von leicht gepanzerten Fahrzeugen wie den BW Eagle IV oder Fennek. Diese haben primär ihren Nutzen in der regulären Truppe.

    Die Fahrzeugberechtigung Charlie-2 wird in der Panzergrenadierausbildung essentiell verwendet kann aber auch per Weiterbildung erworben werden.


    §4.1.3.5 Fahrzeugberechtigung Delta-1

    Fahrzeugberechtigung Delta-1 berechtigt Soldaten die Nutzung als Fahrer von gepanzerten Fahrzeugen wie den BW Boxer oder Puma. Diese haben primär ihren Nutzen in der Panzertruppe.

    Die Fahrzeugberechtigung Delta-1 wird in der Panzerausbildung essentiell verwendet und kann ausschließlich dort erworben werden.


    §4.1.3.6 Fahrzeugberechtigung Delta-2

    Fahrzeugberechtigung Delta-2 berechtigt Soldaten die Nutzung als Schützen von gepanzerten Fahrzeugen wie den BW Boxer oder Puma. Diese haben primär ihren Nutzen in der Panzertruppe.

    Die Fahrzeugberechtigung Delta-12 wird in der Panzerausbildung essentiell verwendet und kann ausschließlich dort erworben werden.


    §4.1.3.7 Fahrzeugberechtigung Echo-1

    Fahrzeugberechtigung Echo-1 berechtigt Soldaten die Nutzung als Fahrer von schwer gepanzerten Fahrzeugen wie den BW Leopard oder Gepard. Diese haben primär ihren Nutzen in der Panzertruppe.

    Die Fahrzeugberechtigung Delta-1 wird in der Panzerausbildung essentiell verwendet und kann ausschließlich dort erworben werden.


    §4.1.3.8 Fahrzeugberechtigung Echo-2

    Fahrzeugberechtigung Echo-2 berechtigt Soldaten die Nutzung als Schützen von schwer gepanzerten Fahrzeugen wie den BW Leopard oder Gepard. Diese haben primär ihren Nutzen in der Panzertruppe.

    Die Fahrzeugberechtigung Echo-2 wird in der Panzerausbildung essentiell verwendet und kann ausschließlich dort erworben werden.


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    Wer unerlaubt Fahrzeuge verwendet ohne deren Fahrzeugberechtigungen zu besitzen verstößt gegen Vorschrift §2.2.18


    §4.1.4 Spezielle Waffen:


    §4.1.5 Lukenschützen:

    Lukenschützen sind die G36 oder MG3 Schützen in der Luke von grundsätzlich unbewaffneten Fahrzeugen wie LKW's oder geschützten Fahrzeugen. Deren Aufgabe ist es das Fahrzeug aktiv zu beschützen und ggf. ihren Sichtbereich im Auge zu behalten und Vorkommnisse sofort zu melden und zu bekämpfen.






    §4.1.6 Organisation von Außenposten:


    §4.1.7 Absperrungen & Befestigungen:

    4.1.7.1 Borderpoint

    Der Borderpoint dient zur Befestigung und Überwachung eines Grenzabschnitts. Dieser richtet sich nur in Richtung des Feindes bzw. der gegenüberliegenden Fraktion aus. Der Borderpoint wird in die entsprechende Richtung bestmöglich und schwer befestigt, damit dieser auch mit einfachsten Mitteln zu verteidigen ist. Dabei helfen aufeinander gebaute Sandsackwälle. Diese sollten eine Höhe von 3-4 aufweisen und lang genug sein um Borderpoint Bauten, Fahrzeuge und auch Truppen ausreichend schützen zu können. Der Borderpoint wird mit bis zu 2x MG 3 bestmöglich in Schießscharten positioniert und es werden 2 Panzerfäuste pro Soldat einsatzbereit an entsprechende Stellen bereit gelegt. Eine Fliegerfaust muss ebenso mit einem Rucksack mit 2-4 AA-Raketen Inhalt bereit liegen. Die Soldaten müssen ihre Standardausrüstung anbehalten und stehts außerhalb der Benutzung bspl. der Fliegerfaust diese wieder anlegen (Bspl. Rucksack). Im Borderpoint reicht in abgesprochener Abwechslung aber stets mindestens 1 Soldat zur Beobachtung des gegenüberliegenden Gebiets. Dieser Alamiert bei Angriff seine Kameraden welche ansonsten Pause in einem geschützten Bereich des Borderpoints haben. Wenn möglich wird noch vor dem Angriff eine Meldung per Funk an die Kompanieführung abgegeben. Ansonsten nach der Feindbekämpfung oder wenn der Feind durchgebrochen ist.


    4.1.7.2 Checkpoint

    Der Checkpoint dient zur schnellen leichten Befestigung und Überwachung einer Straße. Dieser richtet sich in beide Straßenrichtungen aus. Der Checkpoint wird in Feindrichtung bestmöglich und schnell befestigt, damit dieser auch mit einfachsten Mitteln zu verteidigen ist. Dabei helfen Sandsackwälle, Absperrungen und Paletten. Diese sollten den kompletten Checkpoint umschließen, allerdings nur in länge und nicht in Höhe, Der Checkpoint kann mit bis zu 2x MG falls vorhanden verstärkt werden und es werden alle lokal verfügbaren Panzerfäuste und Fliegerfäuste einsatzbereit an entsprechende Stellen bereit gelegt. Die Soldaten müssen ihre Standardausrüstung anbehalten und stehts außerhalb der Benutzung bspl. der Fliegerfaust diese wieder anlegen (Bspl. Rucksack). Im Checkpoint reicht in abgesprochener Abwechslung aber stets mindestens 1 Soldat zur Beobachtung des feindlichen Gebiets, je nach Absprache mit dem Vorgesetzten. Dieser Alamiert bei Angriff seine Kameraden welche ansonsten Pause hinter Deckungen des Checkpoints haben. Wenn möglich wird noch vor dem Angriff eine Meldung per Funk an die Kompanieführung abgegeben. Ansonsten nach der Feindbekämpfung oder wenn der Feind durchgebrochen ist.


    4.1.7.3 Streetpoint (Straßensperre)

    Ein Streetpoint dient verschiedener Zwecke. Beispielsweise um den Zivilen oder Verbündeten Verkehr zu regeln, stoppen oder aufzuhalten. Der normale Streetpoint wird in der Regeln mit Straßensperren und Lichtkegel für den Verkehr abgeriegelt bzw. behindert. Fahrzeuge dürfen ebenfalls zum Sperren von Straßen verwendet werden oder um dessen Bewaffnung zu nutzen, bevorzugt Maschinengewehre. In einem Notfall wo wenig Zeit besteht, darf auch ein sogenannter hastiger Streetpoint (Aka. hastige Straßensperre) aufgestellt werden. Eine hastige Straßensperre muss mit mindestens einem Fahrzeug durchgeführt werden, indem dieses sich bestmöglich im 90 Grad Winkel zum Verlauf der Fahrbahn quer auf die Straße stellt. Unbewaffnete Fahrzeuge sind eher ungeeignet aber im Notfall ebenso verwendbar. Es müssen allerdings immer militärisch Bundeswehr gekennzeichnete Fahrzeuge sein. Dazu reicht das bloße Tarnmuster aus. Sollte sich ein Fahrzeug mit auffällig schneller Geschwindigkeit nähern ist es erlaubt Warnschüsse abzugeben. Sollte das Fahrzeug nicht anhalten und unverändert sich nähern ist der gezielte Beschuss der Reifen nötig. Bei beiden Fällen muss das mutmaßliche Fahrzeug Sichtkontakt mit dem Streetpoint haben. Das Fahrzeug kann ebenso durch die Nutzung des eigenen Fahrzeugs durch Blockade etc. aufgehalten werden. Eine Verfolgung bei einem erfolgreichen Durchbruch ist die logische Folge sowie eine sogenannte "Kopfgeldmeldung" die via Funk weitergeleitet wird um auf das gesuchtes Ziel aufmerksam zu machen. Feuer auf das Ziel wird direkt nur dann eröffnet wenn dieses zuerst das Feuer auf einen selbst bzw. auf Streetpoint Truppen eröffnet.

    §4.1.8 Umgang mit Straftätern:

    4.1.8.1 Kriegsgefangene

    Kriegsgefangene werden gefangen genommen und von den lokalen Truppen sicher in Gebäuden oder anderen geschützten Möglichkeiten abgestellt. Sobald sich die Gelegenheit ergibt oder der Kampf des Tages vorbei ist wird der Kriegsgefangene entweder zum Kompaniegefechtsstand gebracht oder zu einem FOB. Am FOB wird er dann freigelassen und verhört.


    4.1.8.2 Fahnenflüchtige

    Als Fahnenflüchtige gelten Verbündete die mutmaßlich sich der Befehlskette entziehen, feindliche Aktionen vollziehen oder plötzlich absichtlich Regelbrüche begehen um der Kompanie zu schaden. Jeder der so handelt muss mutmaßlich als Fahnenflüchtiger behandelt werden um die interne Sicherheit zu bewahren und um Operationen etc. nicht zu gefährden. Fahnenflüchtige bei Flucht dürfen per Warnschüsse zum halt animiert werden und danach mit einem gezielten Schuss in das Bein behindert werden, wenn sie dem Warnschuss nicht folge leisten. Sollte ein Fahnenflüchtiger das Feuer auf Verbündete eröffnen oder gezielt Mordanschläge verüben (Bspl. mit Fahrzeugen) ist dieser zu bekämpfen. Je nach Art der Anschläge sollte erstes Ziel sein ihn festzusetzen und gefangen zu nehmen. Sobald ein mutmaßlicher Fahnenflüchtiger erkannt wurde muss eine "Kopfgeldmeldung" abgesetzt werden (mehr dazu in 4.1.7.3).


    4.1.8.3 Einfache Straftäter

    Einfache Straftäter sind Personen die einen leichten Regelbruch begangen haben. Diese werden festgesetzt, zur Rede gestellt und bei Bedarf zum Vorgesetzten abgeführt. Dort wird weiteres nach Befehl geklärt sowie die Strafe.



    §4.2 Belehrungen:

    §4.2.1 Signalpistole:

    Jeder Offizier und jeder Truppführer bekommt verpflichtend eine Signalpistole. Truppführer dürfen diese einem Gruppenführer übgeben wenn die Situation dies erfordert. Das vorsätzliche benutzen der Signalpistole ohne den vorgesehenen Grund kann diziplinarisch geahndet werden. Mannschafter dürfen Signalpistolen nur unter Auftrag oder im Notfall benutzen. Jedes bemannte Fahrzeug unabhängig des Dienstgrads der Insassen muss eine Signalpistole mit kompletter Munition mitführen. Aufgrund der Spielmechanik ist selbstständig dafür zu sorgen stets eine neue Signalpistole vor der Fahrt zu besorgen und mindestens im Fahrzeuginventar mitsamt Munition mitzuführen. Die Nutzung der Signalpistole ist kein Ersatz für das Funkgerät und dient alleinig der schnellen zusätzlichen Signalisierung von Ereignissen und deren lokalisierung abseits der erhellenden Wirkung.


    - Gelber Einzelstern/Mehrstern

    Gefechtsfeldbeleuchtung bei Nacht


    - Grüner Einzelstern

    Einnahme eines Kontrollgebietes


    - Roter Einzelstern

    Feindkontakt & Benötigt Unterstützung


    - Weißer Einzelstern

    Rückzug aller Truppen zum nächsten Außenposten oder Startpunkt (Je nach Absprache); Orientierungszeichen bei Notfall


    - Grüner Mehrstern

    Kaserne / Außenposten ist sicher (Nach Angriff)


    - Roter Mehrstern

    Kaserne / Außenposten wird angegriffen


    - Weißer Mehrstern

    Evakuierung der Liegenschaft zum nächsten verbündeten Sammelpunkt


    Um die Signalpistole richtig zu nutzen muss die richtige Munition in die Waffe eingeführt werden. Vor der Benutzung muss darauf geachtet werden das der Himmel nicht von Bäumen oder anderen Objekten über der eigenen Person verdeckt wird. Die Signalpistole wird weitestgehend im 90 Grad Winkel nach oben gehalten und mit einem Schuss abgefeuert. Sollte keine Munition mehr vorhanden sein und die Signalpistole somit im Einsatz temporär unbrauchbar ist das wegwerfen zu vermeiden und die Signalpistole wenn nötig in einem verbündeten Fahrzeug oder einem Behälter mitzuführen.

    §4.2.2 Fahrauftrag:

    Der Fahrauftrag ist für jeden wichtig der mit einem dienstlichen Fahrzeug im Einzelauftrag die Kaserne verlässt und wieder betritt. Der Grund dafür ist um Missverständnisse und Abuse frühzeitig aufklären zu können. Der Fahrautrag wird immer bei betreten und verlassen der Kaserne dem Torposten gezeigt. Nur mit der Erlaubnis des Torposten darf man durch.

    Der Fahrauftrag kann entweder per Strg+Shift+N auf dem Notepad notiert werden oder wird auf andere Art und Weise notiert.


    Musteraufbau des Fahrauftrags (Typisch Logistik)


    Auftragsfahrzeug: LKW 7to

    Fahrer: Major Nicolei

    Beifahrer: Oberleutnant Tobias

    Schütze: Nicht vorhanden


    Geleitschutz: 1x Feldjäger Eagle IV

    Fahrer: Unteroffizier Freakz

    Beifahrer: Nicht vorhanden

    Schütze: Gefreiter Eiche


    Auftrag: Abholung von Resourcen

    Start: Kaserne

    Zwischenziel: Nicht vorhanden

    Ziel: La Riviere Harbor

    Ende: Kaserne



    Musteraufbau des Fahrauftrags (Typisch Zug)


    Auftragsfahrzeug: Leopard MBT

    Fahrer: Unteroffizier Forest

    Schütze: Gefreiter Marvin

    Kommandant: Oberleutnant Lines


    Geleitschutz: 1x Dingo GMG

    Fahrer: Feldwebel Marcel

    Beifahrer: Stabsunteroffizier Toni

    Schütze: Gefreiter Huhn


    Auftrag: Manöver

    Start: Kaserne

    Zwischenziel: Schießplatz, Radiotower 021027

    Ziel: Recon Outpost

    Ende: Kaserne



    Verantwortlich ist immer der höchstrangige bzw. der Fahrer für die Richtigkeit des Fahrauftrags!


    [Diese Vorschrift ist noch in laufender Bearbeitung ist aber seit dem 12.01.2018 gültig!]

    ,,Soldat, ist Deutschland über Nacht überdacht worden?

    Nein? Dann setzten sie endlich ihre Kopfbedeckung auf!"